Das SG feiert seinen achten Abiturjahrgang

Loslassen können (oder müssen) gehört zum Leben. Für die Eltern unserer Abiturientinnen und Abiturienten steht dieser Moment unmittelbar bevor, für die Lehrerinnen und Lehrer, für die Schulleitung ist er bereits gekommen – und selbst denjenigen, die man loszulassen hat und die das Loslassen in ihrem Leben noch nicht oft erfahren mussten, ist die Bedeutung dieses Moments bewusst: Bye Bye Kolping Hills heißt der ABI-Song des Jahrgangs 2019. Und in der Tat: Wie im Songtext nehmen unsere Schülerinnen und Schüler ein Stück unseres „Miteinander. Füreinander.“ mit hinaus in die Welt und lassen uns etwas zurück. „I take a part of you with me / And you won‘t get it back / And a part of me will stay here / You kan keep it forever.“

Stimmungsvoll feierten wir am 7. Juli 2019 unseren achten Abiturjahrgang – wie immer in der Erlenbacher Sulmtalhalle. „SG‘eht – TherABI beendet“ lautete in diesem Jahr das Motto unseres ABI-Jahrgangs, natürlich in Anspielung auf das Kernfach des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums, das Fach PuP (Pädagogik und Psychologie).

Dass die dreijährige Therapie eine erfolgreiche war, belegen die ebenso eindeutigen wie erfreulichen Zahlen: Die Jahrgangsstufe und die Abiturs-Prüfung „haben Sie mit Bravour gemeistert“, lobte Anja Biller die Schülerinnen und Schüler. Dies zeige nicht nur der Gesamtdurchschnitt von 2,2. „Eine besondere Freude ist es für mich“, betonte sie, 16 Abiturienten mit der Übergabe eines Preises zu einer Eins vor dem Komma zu gratulieren. Weiteren 13 Abiturienten darf ich eine Belobigung überreichen. Das bedeutet, dass über 60 % der Abiturientinnen und Abiturienten das Abitur mit Auszeichnung bestanden haben.“

Stellvertretend für die beiden Abiturs-Klassen unternahmen Carla Gebauer und Seline Löwe in der diesjährigen Abiturientenrede einen Rückblick auf die vergangenen drei Jahre, der auf gleichermaßen amüsante wie nachdenkliche Weise vom Schulalltag berichtete, der gemeinsam Erlebtes ebenso in das Gedächtnis aller Schülerinnen und Schüler rief wie gemeinsam Erlittenes, der die bewahrenswerten, kleinen Momente neben die nun nahenden großen Fragen stellte, der auch ein Dank an die „Therapeuten“, also die: Lehkräfte des SGs war. (hb)

(Bild: Erich Benz)